Nora Maroske

Aus den inneren Bildwelten

Nora Maroske VorgehenNora Maroske arbeitet vorwiegend mit Aquarellfarben, bedient sich jedoch gelegentlich auch anderen Medien zur Unterstreichung oder Ausarbeitung und lässt ihre Werke überwiegend intuitiv entstehen. Sie malt meist ohne Referenzbilder und schöpft stattdessen aus ihren Erinnerungen, vor allem aber eigenen inneren Bildwelten, die sich während des Malprozesses entfalten. Diese innere Führung bestimmt sowohl ihre Motivwahl als auch die Komposition und ihre Farbwahl.

Technisch nutzt sie bevorzugt Nass-in-Nass in der ersten Schicht, in der sie das Wasser für sich arbeiten lässt und rein intuitiv vorgeht. In den nächsten Schichten formt sie dann die Details heraus durch Negative Painting und Lasieren. Ab und zu haben ihre Bilder auch einen illustrativen Charakter, indem Sie Fineliner oder Tinte benutzt, um Umrisse stärker hervorzuheben.

Ihre Bildsprache ist geprägt von einer Farbgebung, die nicht der äußeren Realität folgen, sondern ihrer eigenen emotionalen Logik. Magisch realistische und surrealistische Einflüsse zeigen sich in ihren Werken. Weiche Übergänge und scharfe Konturen bilden interessante Kontraste für das Auge und verleihen ihren Werken eine besondere atmosphärische Tiefe.

Obwohl Wälder, Bäume und Wasserfälle häufig wiederkehrende Motive in ihren Arbeiten sind, widmet sich Nora auch anderen Landschaften und Details aus der Natur, abstrakten Kompositionen, organischen Formen sowie gelegentlich Menschen und Portraits — jedoch stets mit einem Bezug zur Natur und ihrer symbolischen Kraft.

Kunst nach Maß

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